… auf der Homepage des Instituts für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Hier finden Sie zahlreiche Informationen zum Institut und den Studiengängen Theaterwissenschaft (B.A. und M.A.) und Szenische Forschung (M.A.).

Im Bereich „Studium“ sind wichtige Anlaufstellen für Studium und Lehre am Institut für Theaterwissenschaft gelistet.

Unter „Aktuelles“ wird auf wissenschaftliche und künstlerische Veranstaltungen und Ausschreibungen aufmerksam gemacht.

Im Bereich „international“  sind Informationen zum Institut in englischer Sprache, sowie internationale Ausschreibungen und Veranstaltungen zu finden.

Institutsankündigungen

Augrund einer Erneuerung des Anmeldeverfahrens ist es möglich, dass ihr bei der diesjährigen Kursanmedlung zuerst auf einer Warteliste ladet. Eure Anmeldung wird dann nachträglich frei geschaltet. Wenn der entsprechende Kurs voll ist, erfolgt ein Nachrückverfahren erst bei Abmeldung anderer Studierender. Denkt deswegen bitte auch daran, euch von Veranstaltungen, die ihr doch nicht besuchen wollt, abzumelden, um keine Plätze zu blockieren. Falls ihr Probleme oder Fragen zu dem Verfahren habt, meldet euch per Mail im Geschäftszimmer: sekretariat-theaterwissenschaft@rub.de

Ab dem 5. September, 10 Uhr, kann sich über VSPL für die Kurse im Wintersemester 2016/17 angemeldet werden.

Seit heute ist der aktuelle Studienführer auf der Homepage unseres Instituts zu finden.

Aufgrund kurzzeitiger personaler Engpässe müssen die Öffnungszeiten des Geschäftszimmers in der vorlesungsfreien Zeit leider geändert werden.
Die Sprechzeiten sind nun am Dienstag & Mittwoch jeweils von 10 bis 12.30 Uhr.

Judith Schäfer: „…da aber die Welt keine Brücken hat…“ Dramaturgien des Fragmentarischen bei Jakob Michael Reinhold Lenz.
Die Schriften des J. M. R. Lenz (1751–92) sind mit ihren fragmentarischen Dramaturgien Ausdruck einer »schraubenförmigen Welt«, welcher der Mensch nur mit einem »geraden Blick« zu begegnen vermag. Sie stellen zeitgenössische wie heutige Darstellungs- und Wahrnehmungskonventionen radikal infrage. Das Fragmentarische, als Ereignis gelesen, begründet eine ›unendliche Lektüre‹. Eine solche verfolgt die vorliegende Studie, die immer neue, andere Wege in und durch die »brückenlosen« Texte des J. M. R. Lenz zeigt. Seine Schriften sind Spielräume, in denen Lenz Dramen- und Bühnenkonventionen – etwa die der Wahrscheinlichkeit, der drei Einheiten, des Guckkastens – aufbricht. In ihnen eröffnen sich vielgestaltige Perspektiven, die auch für die heutige Theaterpraxis und -theorie bedeutsam sind.
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten sind hier zu finden. Das Buch ist auch  zum ermäßigten Preis von 22 € über judith.schaefer@rub.de oder direkt über das Geschätszimmer verbindlich bestellbar. Bis 22.7. werden Bestellwünsche für eine Sammelbestellung entgegen genommen.

Jörn Etzold/Moritz Hannemann (Hg.): rhythmos. Formen des Unbeständigen nach Hölderlin.
Rhythmus ist die Form dessen, was unbeständig, vielfältig, mannigfaltig ist. Beiträge von Samuel Weber, Ulrike Haß, Esa Kirkkopelto und anderen untersuchen die ästhetische und politische Dimension von Rhythmus in Theater, Literatur, Musik und Film. Émile Benveniste nennt den Rhythmus „die improvisierte, momentane und veränderliche Form“. Rhythmus entsteht durch Unterbrechungen, durch Abstände und Differenzen; erst als Rhythmus kann ein gemeinsamer Zeitraum sinnlich wahrnehmbar werden. Theorien des Politischen sind seit Platon fast ausnahmslos implizite Theorien des Rhythmus. Deshalb ist wiederum eine Reflexion des Rhythmus nötig, um das Politische der Kunst -und insbesondere des Theaters- neu zu denken. In Hölderlins Texten zur Tragödie, bei Sophokles, Kleist, Novalis, Benjamin, Rilke, Rossellini, Deleuze/Guattari und im Theater der Gegenwart suchen die Autorinnen und Autoren nach den Formen des Unbeständigen.
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten sind hier zu finden.
Zu beziehen zum ermäßigten Preis von 28€ über Email an Moritz Hannemann: moritz.hannemann@rub.de .