Gut gelernt – gut gelehrt

In den vorausgehenden Kapiteln haben Sie sich mit Ihrer Haltung und Ihren Rollen als Lehrende/r auseinandergesetzt. Ausgehend vom Interesse, eine gute Lehrveranstaltung zu planen und umzusetzen, versetzen Sie sich im Folgenden in eine Gesprächssituation mit Ihren Studierenden. Dieses Gespräch zielt auf die Gestaltung Ihrer Zusammenarbeit: Gut gelernt – gut gelehrt: Herausstellung des eigenen Beitrags für gelingendes Lernen und Lehren.

Stellen Sie sich diese Situation vor: Das Semester startet. In der ersten Sitzung wollen Sie den Studierenden Ihr Selbstverständnis/Ihre Rolle als Lehrende/r verdeutlichen. Dazu gehört für Sie, dass Sie transparent machen, was die Studierenden von Ihnen erwarten können und welche Erwartungen Sie an die Studierenden stellen. Als Übungssetting folgt der sogenannte Elevator Pitch:

Ob in einer Vorstellungsrunde, am Telefon oder bei einem zufälligen Treffen haben Sie oft nicht mehr als 60 Sekunden, um sich und das was Sie tun vorzustellen – ungefähr so viel Zeit, wie während einer Aufzugfahrt.

Überlegen Sie sich einen „Elevator Pitch“ (deutsch etwa: „Verkaufsgespräch für den Aufzug“), um die für Sie zentralen Punkte deutlich zu machen und gezielt mit Studierenden zum Thema „Gut gelernt – gut gelehrt! Mein Selbstverständnis von meiner Rolle als Lehrende/r“ ins Gespräch zu kommen.

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